Eine oft gestellte Gretchenfrage.
Es gibt Zonen, in denen Tattoos in der Regel mehr schmerzen als anderswo. Hierbei seien die Rippen, Nieren, Kopfhaut, Gesicht, Arminnenseiten sowie der Intimbereich erwähnt. Generell kann man sagen: wo Knochen drunterliegen, ist es unangenehmer, v.a. dort, wo sich Haut von Knochen zu Fleisch spannt, oder wo die Haut besonders zart ist.
Als optimale "Einstiegsstelle" werden oft Schulter(blatt) sowie Oberarm bezeichnet. Dort kann man mit den geringsten Schmerzen rechnen.
Betäubung:
Es gibt schon Möglichkeiten, beim Tätowieren zu betäuben. Allerdings schlagen sich diese stets auf die Qualität des Tattoos nieder, da die Haut aufquillt, dadurch die Farbe schlechter eindringt und man öfter nacharbeiten muss, was den eigentlichen Effekt der Betäubung wieder aufhebt. Es gibt im Übrigen kaum Tätowierer, die sich diese Prozedur antun. Leider ist auch das ein kleiner Mythos, der sich verbreitet hat. Um nämlich, z.B. mit EMLA-Salbe arbeiten zu können, muss man die gesamte zu tätowierende Stelle mit Plastikfolie abdecken und beim Tätowieren stückchenweise abziehen, was ein effizientes Arbeiten beinahe unmöglich macht.