Piercing Pflege

Piercing Allgemein

FAQs für Eltern

Q. Meine Tochter/Sohn  nervt mich seit 1 Woche wegen einem Piercing.
Kommt natürlich auf das Alter und die Art des Jugendlichen an. Wenn er oder sie grundsätzlich nicht sehr spontan ist, würde ich mal darauf tippen, daß es evtl. eine kurzfristige Modeerscheinung ist. Da die Jugendlichen in der Schule und im alltäglichen Leben doch einem nicht zu unterschätzenden Konkurrenzkampf unterliegen, wollen sie natürlich voll im Trend liegen. Vielleicht lassen Sie mal ein paar Wochen ins Land ziehen und knüpfen diese Erlaubnis an z:B: ein gutes Zeugnis, dann werden Sie ja sehen ob's so wichtig war oder ist.
   
Q. Meine Tochter/Sohn nervt mich seit 2 Jahren wegen einem Piercing. 
Ein langer Zeitraum für einen Wunsch. Ich denke der oder die Jugendliche meint es sehr ernst. Es wäre sicher nicht verkehrt mal einen Ausflug in ein Studio zu wagen, Fragen zu stellen und Berührungsängste vor diesem Metier abzubauen.

Q. Ab wann soll ich meinem Kind ein Piercing erlauben?
Ich würde sagen, das hängt ganz von der Reife des Kindes oder Jugendlichen ab. Da gibt's große Unterschiede. Eine Rolle spielt natürlich auch die Körperstelle, die gepierct werden soll. Wenn Sie das als Elternteil erlauben und aber nicht sicher sind, rate ich an zum/r Piercer/in des Vertrauens zu gehen und das gemeinsam zu besprechen. Ein guter Piercer/in wird auf das Kind eingehen und sehen ob es reif genug ist, mit ev. Schmerzen dem ganzen Piercingvorgang, der Pflege und Nachsorge umzugehen und fertig zu werden.
 
Q. Ab wann soll ich meinem Kind ( Jugendlichen) ein Tattoo erlauben?
Das will gut überlegt sein, immerhin bringt man eine Tätowierung nur mehr mit Laser weg. Ich würde sagen frühestens ab 16 Jahren. Besser wäre später. Unter der Vorraussetzung, daß es genau überlegt wurde, das Motiv ein Unverfängliches ist (auf keinen Fall so etwas wie der Name des gerade aktuellen Freundes), und die Körperstelle so gewählt wird, daß man es gut verdecken kann. Man denke an die zukünftige Berufsausbildung.
                                                                                                                                                  
Q. Auf was soll ich bei der Studioauswahl achten?
Vor allem auf die Hygiene. Immerhin steht bei dieser Sache unter Umständen die Gesundheit auf dem Spiel. Wir reden hier nicht vom bösen HIV (das wird weniger leicht übertragen als Sie annehmen der Virus stirbt relativ schnell an der Luft ab) sondern da geht's hauptsächlich um die Übertragung von Hepatitis. Und sagen Sie nicht, Sie wären geimpft. Gegen HEP C und diverse Untergruppen kann man sich nicht impfen lassen. Bitte werfen Sie mal einen Blick auf unseren Hygienecheck. Ausdrucken und mit ruhigem Gewissen in das angestrebte Studio marschieren und dort Punkt für Punkt überprüfen. Keine Scheu, ein gutes Studio, bzw. ein gewissenhafte Studiobetreiber wird erfreut reagieren und alles offen darlegen. Jeder weiß: es geht um die Gesundheit, und die ist unser höchstes Gut.

Q. Bekommt man von Piercen arge Narben? 
Normalerweise nicht. Es sei denn der Körper stößt den Schmuck ab und man reagiert nicht rechtzeitig (d.h. man sieht dabei zu wie die gepiercte Hautstelle immer weniger und kürzer wird, will sich aber davon nicht trennen). Dann hat man hinterher wahrscheinlich  eine strichförmige Narbe. Das kann aber auch bei kritischen Hautstellen passieren, wo der Schmuck einfach leichter rauswächst, z.B. an den Händen, Armen, Hals usw. - generell bei Oberflächenpiercings. Ansonsten sieht die Narbe (je nach Behandlung des Piercings...) wie eine größere Pore aus.

Q. Warum müssen Eltern zum Unterschreiben  mitkommen, wenn z.B. die Schwester mit einem unterschriebenen Zettel kommt oder man telefonieren kann?
Der/die Piercer/in haftet für seine Arbeit. Gesetzlich ist es nicht erlaubt Minderjährige ohne Einverständnis zumindest eines Erziehungsberechtigten zu  piercen oder zu tätowieren. Nach den oben genannten "Legitimationen" ist nicht gewährleistet, daß alles seine Richtigkeit hat. Und im Übrigen, verzeihen Sie mir, sollte es Ihnen Ihr Kind wert sein, bei einer solchen Sache dabeizusein, es gegebenenfalls zu unterstützen und vor allem sich das Studio genau anzusehen, ob es Ihren Vorstellungen von Hygiene usw. entspricht!

FAQs - Schmerzen bei Piercing

Q.: Tut Piercen weh?

 

A.: Das kommt ganz darauf an. Wenn entsprechende Betäubung verwendet wird, nicht bis kaum. Ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu. Am wenigsten schmerzhaft sind sicher Nabel- und Zungenpiercings (beim Stechen zumindest). Wird beim Brustpiercing nicht ausreichend betäubt, kann das recht unangenehm sein - dasselbe gilt auch für jegliche Art von Intimpiercing und Oberflächenpiercing.

Wenn es schlimm hergeht, spürt ihr in der Regel ein zwicken, vielleicht auch beim Durchziehen des Steckers.

 

Gute Betäubungsvarianten:

EMLA-Salbe: eine Creme, die nach etwa 75 Minuten tief in das Gewebe eindringt und gut betäubt - man sagt ihr eine 80-100%ige Wirksamkeit nach!

Vereisungsspray: eine oberflächliche Art der Betäubung, bei der Nerven durch Kälteschock unempfindlich gemacht werden. Ist für Nasenpiercing, Nabelpiercing und Ohrläppchen in der Regel ausreichend.

Xylocain Spray: wirkt vor allem hervorragend im Mundbereich. Schleimhäute werden völlig unempfindlich.

 

Schlechtere Betäubungsvarianten:

Spritzen: Oft von Ärzten angewandt, bringen sie das Gewebe zum Aufquellen - wird dann durchgestochen und die kleine Beule verschwindet, ist danach das Piercing oft schief.

Xylocain-Salbe: hat sich im Mund als schlechter wirksam erwiesen als der Spray. Ist aber trotzdem eine brauchbare Methode.

FAQs - Gefahren beim Piercing

Grundsätzlich ist Piercen, so von einer erfahrenen Fachkraft ausgeführt, ungefährlich. Die eventuell gefährlichen Stellen werden dann sowieso nicht durchstochen (z.B. die seitlich gelegenen Arterien in der Zunge)

Die eigentlichen Gefahren liegen stets in falschen Nachbehandlung und in unvorsichtigem Umgang mit dem Piercing, denn:

Ein Piercing ist kein Spielzeug! Wer sorglos damit umgeht kann sich das Leben nachhaltig erschweren. Man kann sich IMMER Infektionen zuziehen, es können IMMER Fremdkörper eindringen und zu Entzündungen führen, man kann IMMER hängenbleiben. Man kann Abszesse, Bauchhöleneiterungen etc. bekommen, die via OP geöffnet werden müssen, wenn man nicht rechtzeitig reagiert. Deshalb ist stets Vorsicht geboten. Wenn ein Problem auftritt, stets ersteinmal im Piercingstudio Deines Vertrauens nachfragen, denn oft macht man aus einer Mücke einen Elefanten. Ärzte raten fast immer gleich einmal dazu, das Piercing zuwachsen zu lassen, was aber nicht unbedingt sein muss. In jedem Fall bitte unbedingt Rat suchen!!! 

Wir geben jetzt umfassend dazu Auskunft, was tatsächlich passieren kann und was Schauermärchen ist.

 Die erste Gefahr liegt einmal bei einem sachunkundigen, unerfahrenen Piercer oder Arzt. Es ist ein Unterschied, ob jemand 3 Piercings pro Woche oder 20 pro Tag macht. Studios immer anschauen! Auf Sauberkeit achten. Hygienecheck lesen! Manchmal arbeiten Ärzte weit unhygienischer als Piercer, da offizielle, legitime Piercingstudios sehr schwere hygienische Auflagen bekommen, um offiziell piercen zu dürfen - sehr streng bemessene Standards entscheiden über Sein oder Nichtsein - das sollten auch bitte Eltern nicht außer Acht lassen, die ihr Kind zum Arzt Piercen schicken, da sie annehmen, dass dieser hygienischer arbeitet - den technischen Aspekt lassen sie oft außen vor, da - völlig richtiger Weise - stets die Gesundheit zuerst steht.

Hierzu ein guter Artikel aus einer Zeitschrift

 

Zungenpiercing:

Das sagenumwobenste Piercing von allen!

 

Q. Kann man bei einem Zungenpiercing den Geschmackssinn verlieren?

Oft werden wir gefragt ob durch ein Zungenpiercing die Geschmacksnerven verloren gehen können. Deshalb hier ein paar Infos über die Zunge: Die Zunge ist ein Muskel, an dessen Oberfläche sich so genannte Papillen befinden. Diese Papillen sind für den Tast- und Geschmacksinn verantwortlich. Die Zunge teilt sich in verschiedene Geschmacksregionen, wobei wir vier Geschmacksarten unterscheiden können:

- Bitter (hintere Zungenbereich)

- Sauer (hinten seitlich rechts+links)

- Salzig (Mitte seitlich, links+rechts)

- Süß (Zungenspitze)

Der Mensch hat ca. 7000 bis 9000 Geschmacksknospen. Die Lebensdauer der Geschmacksknospen beträgt nur etwa 5 bis 20 Stunden und die abgestorbenen Knospen werden laufend durch neugebildete ersetzt. Somit werden ein paar von den papillen kaputtgehen, was allerdings völlig bedeutungslos ist.

 

Q.: Gehen von einem Zungenpiercing die Zähne kaputt?

A.: Das hängt ganz von DIR ab. Oft gilt, v.a. bei Jugendlichen: so groß und so lang wie möglich, und so oft wie möglich herausstrecken und herumspielen, damit ja alle sehen, dass man eines hat. Allerdings ist für den problemlosen "Betrieb" eines Zungenpiercings eher das Gegenteil erforderlich. Zumindest die untere Kugel sollte klein sein, der Stecker eher kurz - dann kann man nicht draufbeißen und die Kugeln schlagen auch nicht so leicht gegen die Zähne. Wer sichergehen will, kann auch Kugeln/Stecker aus Kunststoff benutzen. Als Erstschmuck für das frische Zungenpiercing wird ein extralanger Barbell (Stift mit Kugeln an den Enden) gesetzt der sich im ersten Moment zwar viel zu lang anfühlt, aber notwendig ist, da die Zunge meistens durch die entstandene Verletzung anfängt anzuschwellen (manchmal auf das Doppelte ihres normalen Umfangs). Der verwendete Schmuck muss also die einige Tage andauernde Schwellung des Zungenmuskels ausgleichen. Nach vollständiger Abheilung wird der lange Barbell gegen einen kürzeren getauscht, bzw. bei Verwendung von Teflonsteckern schon lang vorher gekürzt. Somit ist eigentlich jede Gefahr gebannt.

 

Augenbrauenpiercing:

Q.: Kann ein Augenbrauenpiercing rauswachsen?

A.: Das hängt von Dir und Deinem Glück ab. Wenn ein gerader Metallstecker benutzt wird, auch vom Piercer - denn ein solcher Stecker spannt den Stichkanal über die Wölbung der Braue auf und somit wandern die Einstichstellen in den meisten Fällen immer weiter zusammen...

Wenn Du z.B. auf dem Gesicht schläfst oder Oma's Häkelpolsterüberzüge verwendest, an denen Du hängenbleibst, ist es umso wahrscheinlicher, dass Dein Augenbrauenpiercing herauswächst. Auch wenn Du so nicht aufpasst und hängenbleibst, bzw. dich daran anhaust, wird die Gefahr immer größer. Es kann - wie bei jedem anderen Piercing auch - sein, dass Dein Körper es generell abstößt. Das ist dann wahres Pech, denn oft kommt das nicht vor.

 

Nabelpiercing:

Q.: Kann mein Nabelpiercing rauswachsen?

A.: Leider ja. Wird es zu kurz gestochen, ist es umso wahrscheinlicher. Deshalb anfangs lieber ein bisschen länger stechen, dann kann es ruhig ein Stück rauswachsen und wenn es stehenbleibt, passen normal erhältliche Stecker meistens gut.

Natürlich sind auch gewisse, von Dir abhängige Faktoren ausschlaggebend:

  1. Wer nicht aufpasst und oft hängenbleibt, ist selbst schuld!
  2. Wer mehr Speck am Leibe trägt, als für ein Nabelpiercing gut ist, sollte besser davon Abstand nehmen. Der Stecker steht dann meist nach vorne, die Kugel ist kaum sichtbar, das Piercing wird zwischen den Röllchen gewalkt und gequetscht und der Stecker bleibt besonders leicht hängen. Das alles sind Faktoren, sie ein herauswachsen begünstigen!
  3. Üppiger Schmuck lädt, je nach Beschaffenheit Deines Bauches, zum Hängenbleiben ein! Überlege deshalb vorher gut, ob Dr der Schmuck passt oder ob er lieber mit deinem Gürtel verbunden sein möchte als mit Dir!
  4. Falscher Schmuck kann auch oft zum Herauswachsen führen. Ist Dein Stecker zu kurz oder aus einem Material, das Du nicht verträgst, kann das üble Folgen haben!
  5. Falsche Pflege: abkleben, zuviel desinfizieren. Nichtbeachtung der Pflegehinweise. Falsche Pflegehinweise!
  6. Ungünstiger Körperbau: wenn die Knickfalte ungünstig am Nabel liegt, kann das eine Verheilung erschweren und somit u.U. zum Herauswachsen führen.
  7. Falscher Stich! Wird zu flach oder kurz gestochen, da man es nicht kann oder es nicht anders möglich ist (siehe Punkt 6), kann auch das ein Herauswachsen zur Folge haben.

Brustpiercing:

Q.: Kann mein Brustpiercing herauswachsen?

A.: Sofern es nicht im Hof der Brustwarze gestochen wird, wohl kaum. Die Brust ist ein sehr zähes Gewebe. Natürlich kann es über lange Zeit hinweg passieren, wenn keine richtige Verheilung erfolgen kann, aus welchen Gründen auch immer.

 

Q.: Kann ich, als Frau, Probleme mit dem Stillen bekommen?

A.: Nicht, dass wir wüssten. Wenn richtig gestochen wird, werden zwar ein paar Kanäle Deiner Milchdrüsen verletzt, was im schlimmsten Fall zum seitlichen Auslaufen von Milch führen kann, die Milchdrüsen ansich werden aber nicht in Mitleidenschaft gezogen.

 

Intimpiercings:

Wir stechen grundsätzlich nicht durch die Klitoris, da diese mit der Zeit überreizt und somit "taub" würde. Ansonsten sind Intimpiercings nicht mit mehr Gefahren verbunden als andere, wobei v.a. für das Venushügel/"Christina"-Piercing dasselbe gilt wie für den Nabel, und zwar verschärft.

 

Ohrknorpel-Piercings

Q.: Gehen beim Piercen meines Ohres Akupunkturpunkte kaputt?

A.: Ja.  Allerdings hat das im Normalfall (Person gesund) keine Folgen, außer dass betreffende Akupunkturpunkte nicht mehr akupunktierbar sind. Störungen im Meridianbereich durch die Vernarbung sind möglich, lassen sich aber durch eine Narbenentstörung wegbekommen.

FAQs - Verheilungsdauer von Piercings

Bei Verwendung von PTFE (Teflon)-Schmuck:

  • Nabel und Septum ca. 2 Monate
  • Augenbraue ca 1- 1 1/2 Monate
  • Tragus, Hand, Ohrknorpel, Bridge 2-4 Monate
  • Ohrläppchen und Nase ca. 1 Monat
  • Intim ca. 1-6 Monate je nach Platzierung
  • weibl.Brust 2-4 Monate
  • männl.Brust 1-2 Monate.

 Die Abheilungsdauer hängt allerdings auch mit deiner Pflege und deiner generellen Wundheilung zusammen und differiert dadurch oft sehr stark!
Auch ein abgeheiltes Piercing bedarf regelmäßiger Pflege - im Stichkanal setzen sich Talg und Körperflüssigkeiten ab, die als Nährboden für Bakterien dienen!
Bei den meisten Menschen führt das Entfernen der Piercingschmuckes über kurz oder lang zur Verschließung des Stichkanales, worauf entweder gedehnt oder
erneut gestochen werden müsste - Piercingschmuck also möglichst permanent tragen

 

Bei der Verwendung von Metallschmuck kann man zu oben angeführten Verheilungszeiten etwa 50% hinzufügen.

Pflege frischer Piercings außerhalb des Mundbereiches

HYGIENETIPS FÜR DIE ERSTEN 2 WOCHEN NACH DEM STICH:
Vor der Reinigung Deines Piercings unbedingt Hände waschen und, wenn möglich,desinfizieren. Piercingschmuck ausschließlich beim Reinigen und nur an den äußerenEnden/Rändern angreifen! NICHT ÜBERKLEBEN - das fördert Bakterienwachstum.
Piercingschmuck NIEMALS drehen oder verschieben. Er kann nicht anwachsen, nur ankleben. Dadurch würdest du mittels der dem Schmuck anhaftenden Sekrete die Wundränder und den Stichkanal ständig wieder aufreißen und zudem noch Bakterien und Fremdkörper in die Wunde bringen.


PFLEGETIPS:

2 Wochen sollte das Piercing nicht mit Leitungswasser in Kontakt komme - Klärbakterien könnten eine Entzündung hervorrufen. Das umfasst Duschen, Vollbäder, öffentliche Bäder u.dgl. - Thermenbäder sollten sogar 3 Wochen vermieden werden.

Sollte eine Kruste aus Wundsekret entstehen, darfst Du diese, z.B. nach dem Duschen, mit einem in Prontolind oder Kamillentee getränkten Wattestäbchen entfernen. Voraussetzung dafür sind allerdings saubere Hände! Dasselbe gilt auch für allfällige Blutkrusten, die man aber auch lassen kann, wo sie sind, bis sie sich von selbst ablösen.
Als Desinfektionsmittel empfehlen wir Prontolind. Andere Mittel haben sich als zu scharf/unwirksam, stark austrocknend erwiesen oder bringen Fremdkörper in die Wunde.  Dosierung: In den ersten 2 Wochen 3x tägl. 1 Sprühstoss, ab der 3.Woche 2x tägl. 1 Sprühstoss
Sportliche Überbeanspruchungen sowie Sauna, Solarium u.dgl. sind möglichst zu unterlassen!


HYGIENETIPS FÜR DIE 3. - 6. WOCHE NACH DEM STICH:
Verwende KEINE Salben, Cremen, Make Up, Bodylotion oder alkoholhältige Flüssigkeiten zur Pflege Deines Piercings. Schmutz unbedingt vermeiden!
Das gilt auch für Haustiere - diese dürfen die ersten 4 Wochen nach dem Stich keinesfalls in Deinem Bett schlafen. Durch Tierhaare. Speichel und die darin enthaltenen Bakterien und Keime kannst Du DIr massive Entzündungen zuziehen! Wechsle die Bettwäsche!
Vermeide außerdem Kleidungsstücke, die die gepiercte Stelle irritieren könnten!
Bei Intimpiercings Geschlechtsverkehr bis zur kompletten Abheilung nur mit Kondom, Oralverkehr mindestens 3 Wochen vermeiden.


FRAUEN BETREFFEND:
Möglicherweise verursacht das PMS (Prämenstruelles Syndrom) leichte Probleme mit deinem noch nicht abgeheilten Piercing, wie Schwellungen oder Rötungen, vor allem bei einem Brustpiercing - in diesem Falle pflege es bitte wieder wie während der ersten 2 Wochen, bis die Beschwerden verschwinden!

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